Leitung: Laura Ozdoba

magazin@koelncampus.com

Sport während Corona - was hat sich verändert?

Verfasst von am

Aufgrund der Pandemie und des Lockdowns mussten viele Fitnessstudios schließen.

Jetzt sind die Inzidenzen wieder niedriger und mit den neuen Lockerungen wurden auch die Fitnessstudios wieder geöffnet.  Doch wie hat sich die Pandemie auf unser Sportverhalten ausgewirkt?


Sport während des Lockdowns

Durch den Lockdown waren viele gezwungen Zuhause oder im freien Sport zu machen. Doch nicht jedem ist das leicht gefallen.

Student der allgemeinen Ingenieurwissenschaften, Ilkay A. (23), berichtet, dass Sport für ihn ein psychischer Ausgleich ist und die Schließung der Fitnessstudios sehr hart für ihn selbst war.



„Anfangs habe ich es mit Yoga oder Homeworkouts versucht, habe jedoch schnell gemerkt, dass das nichts für mich ist. Meine Sportroutine hat sich verändert und Sport treiben wurde immer unregelmäßiger während des Lockdowns. Das hat sich auch körperlich bei mir bemerkbar gemacht. Für mich ist Sport nicht nur eine physische Betätigung sondern vor allem ein psychischer Ausgleich. Dies kam während des Lockdowns viel zu kurz, umso mehr freue ich mich, dass die Studios wieder geöffnet haben, da ich Freizeit, Sport und Uni gerne trenne - auch wenn das momentan durch Corona sehr schwer ist“ - Ilkay (23)



Auch Sharon D. (23) berichtet, dass ihr der Sport Zuhause und im Freien nicht leicht gefallen ist.


„Ich wohne in Köln-Ehrenfeld, sehr zentral. Die Straßen sind klein, eng und viel besucht. Einfach mal loslaufen und den Verkehr behindern, kam für mich nicht in Frage. Also bin ich ab und zu in einen benachbarten Park gegangen und bin dort gejoggt, was für mich jedoch auf Dauer zu anstrengend wurde. Vor allem hat mir die Abwechslung gefehlt und teures Sportequipment, war für mich als Studentin nicht drin. Ich bin viel eher der Typ, der ins Fitnessstudio geht. Ab und zu falls ich doch keine Zeit habe, ins Fitnessstudio zu gehen, mache ich ein kleines Workout.”



Es gibt jedoch auch einige Personen, die die Sache noch etwas vorsichtig angehen und lieber noch beim Homeworkout bleiben. Auch den Fitnessstudio-Betreibern ist das bewusst. Auf Anfrage bei der Pressestelle von McFit teilte man uns mit, dass zwar die meisten Mitglieder “mit großer Freude wieder in ihre Sportroutine gestartet sind”, sie es jedoch verständlich finden, wenn ein Teil noch vorsichtig ist.

Aktuell bietet McFit sowohl in Präsenz, als auch digital “Hybrid-Kurse” an. Auch FitX bietet ein Hybrid-Modell an und lässt momentan ihre Online Kurse weiterlaufen. Dies soll insbesondere denen zu Gute kommen, die etwas vorsichtiger an die Sache rangehen möchten.


Neues Bewusstsein für die eigene Gesundheit

Durch die Pandemie hat sich die Wahrnehmung für die eigene Gesundheit geändert. Laut Maike Blankenstein (Pressestelle FItX) haben die Menschen “eine neue Wertschätzung gegenüber ihrer Gesundheit und ihrem Körper entwickelt”. Ihrer Meinung nach braucht die eigene Gesundheit Fitness, da dies sowohl psychische als auch physische Krankheiten vorbeugen kann.


Fitness, Training und die Psyche - vieles ist die letzten Wochen und Monate aufgrund des Lockdowns zu kurz gekommen. Für viele bietet sich jetzt die Gelegenheit, ins Studio zu gehen und wieder in Form zu kommen und sich besser und ausgeglichener zu fühlen. Alternativ kann man auch einen entspannten Spaziergang in der frischen Luft wählen. Etwas, was ebenso in der Pandemie und während des Lockdowns bei einigen Leuten zu kurz kam.





Zurück zur Übersicht

Sag's weiter: