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Erfahrungsbericht- Meine KC-Zeit

Verfasst von Ella Schwertzel am

Ich sitze am Schreibtisch, vor mir ein Laptop voller neuer Kacheln mit fremden Gesichtern, die ich nicht kenne.  Aber das wird sich bald ändern. Ich weiß garnicht genau, was auf mich zukommt und starte ziemlich unvorbereitet in meine ersten Wokos.  Aber bald schon wird mir klar, dass genau diese Meetings, Frühräusche und Erfahrungen genau das sind, was ich mir schon lange erhofft habe. 


Wie alles begann

Angefangen hat alles damit, dass ich schon öfter mal von Kölncampus gehört habe und davon, dass sie coole Sachen machen.  Ich wollte mir gerne mal selbst ein Bild davon machen und habe mich einfach beworben. Spontan, wie ich meistens Entscheidungen treffe, hab ich dann meine Bewerbung abgeschickt und konnte prompt nach einem kurzen Vorstellungstreffen bei KC einsteigen. The Adventure begins. Ne, aber mal ehrlich. Es war wirklich eine aufregende Zeit für mich.  Dabei ging alles so richtig los mit meinem ersten Frührausch. 


Mein erster Frührausch

Montag 7 Uhr. Gerade im Sender angekommen. Erst einmal völlig überfordert von den ganzen neuen Menschen. Als Technikassi muss ich dann alle Beiträge zusammenschneiden und gleichzeitig bin ich schon total aufgeregt wegen den Mensatipps. Wenn ich da mal einen Blick in die Zukunft geworfen hätte, wie die nächsten Wochen die Beiträge ausschauen, dann wäre ich es bestimmt entspannter angegangen. Eigentlich kann man sich in den Mensatipps nämlich entspannt an das Mikro gewöhnen und sich ausprobieren. Und das habe ich dann auch gemacht. Wenn auch mit dem ein oder anderen Versprecher, der mich immer wieder total geärgert hab. Aber daraus habe ich gelernt: Es ist garnicht schlimm, sich mal zu versprechen oder etwas erst falsch zu sagen. Man muss nur selber lernen, wie man damit umgeht. Und wenn ich eins gelernt habe, dann ist es, dass diese durchgehende Anspannung vor dem Beitrag genau diesen einen Moment wert ist nach dem Beitrag. Wenn man einfach fertig ist und sehr stolz, dass man wieder einmal sich selbst überrascht hat und eine neue Herausforderung bewältigt hat. 


Mein Fazit

Einerseits wurde es nie langweilig, ich bin sehr über sich selbst hinausgewachsen und habe viele neue Menschen in mein Herz geschlossen. Und auf der anderen Seite hab ich echt super viel darüber gelernt, wie die Arbeit beim Radiosender funktioniert. Dass man nicht alles planen kann und oft Entscheidungen kurz vor der Sendung nochmal abgeändert werden. Aber ich glaube ohne diese Erfahrungen wäre ich jetzt nicht an dem Punkt, wo ich bin. Ich bin um einiges selbstsicherer geworden, gehe mit einem offenen Auge für alles Spannende durchs Leben und merke, dass es mir viel Spaß macht, den Zuhörern Geschichten zu erzählen. Es gab aber natürlich auch Tage, an denen ich einfach gemerkt habe, dass mir alles zu viel ist und ich am besten mal eine kreative Pause gebraucht hätte. Aber daraus habe ich auch mitnehmen können, etwas spontaner und flexibler zu sein und ein bisschen von dieser ständigen Planung in meinem Alltag Abstand zu nehmen. 


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