Leitung: Loki del Castillo

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Lit, liter, der Litwoch!

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Erstmal 'nen Kaffee am Morgen

„Ihr müsst dann so um 7:00 Uhr im Sender sein.“

Als ich diesen Satz gehört habe, war mir noch nicht wirklich klar, was das für mich konkret bedeuten würde. Ich mein, 7:00 Uhr, das klang ja zunächst einmal nicht allzu schlimm. Als ich mir dann aber am Abend vor meinem ersten Frührausch den Wecker stellte, realisierte ich es: „Scheiße. Ich muss ja schon um 5:00 Uhr aufstehen!“ Ehrlich gesagt, da graulte es mir doch ein wenig vor dem nächsten Morgen. An diese Uhrzeit habe ich mich in den 12 Wochen der On-Air Ausbildung auch nie wirklich gewöhnt. Doch zum Glück hat man bei Kölncampus auch an prädestinierte Morgenmuffel wie mich gedacht. Es gibt nämlich eine Kaffeemaschine im Sender! Was ich wirklich sehr wertgeschätzt habe. So ging es nach dem Ankommen auch meistens erstmal in die Küche. Und mit dem litten Filterkaffee in der Hand startete ich dann in der Reda 1 zusammen mit den anderen in den Frührausch.

Die Maschine ist zwar was älter und das kalkhaltige Wasser hier in Köln hat auch schon seine spuren hinterlassen, dennoch versorgt sie einen mit feinstem Filterkaffee! 
Man muss halt nur daran denken, sich eigene Milch mitzubringen.
Die Maschine ist zwar was älter und das kalkhaltige Wasser hier in Köln hat auch schon seine spuren hinterlassen, dennoch versorgt sie einen mit feinstem Filterkaffee! Man muss halt nur daran denken, sich eigene Milch mitzubringen.

Der Litwoch!

Mein Frührausch-Tag war der Mittwoch. Der Tag, an dem auch immer die WoKo stattfindet. Am Anfang dachte ich mir, dass es ja praktisch sei, alles an einem Tag zu haben. Irgendwie war es das zwar auch, allerdings zog sich der Tag dann doch immer enorm in die Länge. Es kam auf jeden Fall des Öfteren vor, dass ich am Ende mit sehr müden Augen in der WoKo saß. Nun gibt jedes Frührausch-Team seinem Tag meist einen schnieken Kosenamen. Wir haben uns da für Litwoch entschieden. Ich mein, Litwoch! Das klingt doch hipp, das klingt modern, halt lit. Auf jeden Fall besser als Mettwoch...

Die Leute, mit denen ich dann jede Woche die Frührausch Sendung machen durfte, waren allesamt durch die Bank weg super sympathisch! Halt lit. Generell lässt sich das über jeden, den ich bei Kölncampus kennengelernt habe, sagen! :)


Ab ans Mikro

Das Sprechen am Mikro fiel mir tatsächlich schwerer als ich zuvor gedacht habe. Gerade zu Beginn der Ausbildung wurde ich recht nervös, wenn ich mit meinem Beitrag an der Reihe war. Da hat dann manchmal die eigentlich immer sehr entspannte Atmosphäre im Studio auch nicht mehr geholfen. Von Woche zu Woche besserte sich das aber. Womit ich auch Probleme hatte, war meine Stimme. Es war eine Herausforderung, plötzlich auf Dinge wie die genaue Aussprache, die Betonung von bestimmten Wörtern oder das Tempo zu achten. Privat spreche ich nämlich relativ ruhig und auch eher monoton, was ja nun für ein lebhaftes Hochschulradio eher weniger optimal ist. Dank dem hilfreichen Feedback, konnte ich aber ganz gut daran arbeiten. Ach und das Hören der eigenen Stimme blieb leider bis heute irgendwie merkwürdig.


Zur Ausbildung

Also, dass die Ausbildung nun pandemiebedingt zum Teil via Zoom stattgefunden hat, war natürlich schade. Es beschränkte sich aber „nur“ auf die Workshops und eben die WoKo. Man hatte sich aber sowieso schon an die Online-Uni gewöhnt, von daher halb so wild. Hier und da gab es dann machmal Probleme mit der Technik und man merkte auch, dass es dem Sender leider etwas an aktiven Mitgliedern fehlte. Beispielsweise wenn es darum ging, die Positionen des CvDs und des Mods zu besetzen. Nichtsdestotrotz hatte ich jetzt aber nicht das Gefühl, dass meine Ausbildung auf irgendeine Weise zu kurz kam. Daher an dieser Stelle auch nochmal ein großes Lob an alle Beteiligten! Abschließend lässt sich sagen:

Ausbildung = 9 out of 10. Ist somit Stephan approved! :D

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