Leitung: Esther Ritscher

ausbildung@koelncampus.com


Erfahrungsbericht I Das Radio der ersten Male

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Das erste Mal On Air:

Angstschweiß und Vorfreude. Eine ganz komische Mischung. Aber super intensiv. Besonders wenn man vor einem Mikro steht und gleich etwas halbwegs Vernünftiges von sich geben will. So hab ich mich das erste Mal On Air gefühlt. Und es war super top! Ich war super nervös und hab versucht nicht mit dem Atmen aufzuhören. Aber mit jedem Satz wurde es besser. Und es macht einfach richtig Bock! Die Aufregung geht nie ganz weg aber das gehört für mich auch irgendwie dazu…

Das erste Mal, morgens, kein Kaffee im Sender:

Worte können den Horror nicht beschreiben!

Das erste Mal Melone im Frührausch:

Mmmmmmmh! Was eine Verköstigung! Mmmmmh Früüüüührauuuusch….

Das erste Mal Aircheck im Frührausch:

Aircheck ist nicht meine Stärke. Als Neuankömmling hab ich mich mit ganz vielen Love-Sandwiches durchgewurschtelt. Mit Kritik anfangen und dann mit einer Ladung Komplimente nachspülen. Ganz viel: „Ich fand das und das…aber du hast wunderschön gesprochen“. Und dass mach ich immer noch …und wahrscheinlich ist das jetzt einfach auf immer und ewig so…

Das erste Mal Woko:

Ich musste anfangs nur vorne stehen und mitschreiben. Die Ergebnisse von unserer Montagscrew (der absoluten Königsklasse bei KölnCampus), wurden ausdiskutiert und dann an der Tafel festgehalten. Das war relativ entspannt... und ich sag euch ich war total cool: überhaupt nicht aufgeregt. Hatte gar nicht das Gefühl dass ich vergessen habe wie schreiben grundsätzlich funktioniert, nein, nein. Und das Beste: Meine Knie haben auch gaaaar nicht gezittert, als hätte ich mein ganz persönliches Erdbeben, nope…Also lief alles super.

Das erste Mal Superfly:

Die Spezialsendung mit dem dirty Bass Lines und crazy Redaktion. So viele unterschiedliche Persönlichkeiten kommen zusammen und freuen sich eine fette Sendung über alles soulige, funkige, jazzige, bluesige zu machen. Und ich hatte erstmal keinen Plan davon, aber wurde trotzdem voll freundlich aufgenommen. Tja, und jetzt haben die mich an der Backe…hehehe!

Das erste Mal Nutella im Frührausch:

Wuhuuuu! Nutella for ever!

Das erste Mal OneLove:

Klein aber fein. Schon bei den ersten Songs war mir klar, dass ich in die Sendung möchte. Von Reggae und Dancehall bis Ska wird alles gespielt und da können auch mal heftige Tanzausbrüche im Sender passieren…Das macht einfach immer gute Laune!

Das erste Mal Blogpost:

Ja Freunde, ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung wie genau man sowas schreibt! Es gibt nen Leitfaden und das alles …aber am Ende macht man es ja doch nach Gefühl.

Das letzte Mal Frührausch:

Tränen! Einfach nur Tränen. Mein Herz schmerzt und ich will gar nicht, dass der Frührausch endet. Am liebsten hätte ich stundenlang noch im Aircheck verbracht, aber nein…alle schönen Dinge enden nunmal…..buhuuuuu! Quatsch, wir sehen uns ja immer hier, bei KölnCampus.


We´re all in this together…:

Alles was ich eigentlich noch zu sagen hab ist, dass es wirklich was Besonderes ist im Radio mitzumachen. Es ist normal, dass man manchmal nervös ist. Aber das nimmt einem sowieso niemand übel. Also ich kann´s nur empfehlen, sich bei der 100,0 zu engagieren und eure eigenen ersten Male zusammeln;). Ich hab hier schon ganz viel Neues über Musik und andere Menschen mitbekommen. Und richtig viele crazy, kreative Leute getroffen. Also es steht fest, dass der Sender zu einem gemütlichen Zufluchtsort werden kann, wo es(fast) immer Kaffee gibt und man einfach sein unfamoses Alter-Ego rauslassen kann.

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