Leitung: Wiebke Reimers

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Django Django klingen wie immer...

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Am ersten Mai haben Django Django ihr neues Album “Born under Saturn” rausgebracht. "First Light" hat schon Anfang des Jahres Vorfreude auf das zweite Album der neuen Psychedelics verbreitet.

Django Django (SSW 2012)
Foto: Mike Higgott, Lizenz: CC BY-SA 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/)
Django Django (SSW 2012)




Der Song fängt mit einer bebenden elektronischen Bassline an, die von den Drums angetrieben werden, bevor der typische mehrstimmige Gesang der Schotten einsetzt. "First Light" ist repetitiv und eingängig und trotzdem entfaltet sich der Sound vielschichtig – bis der Song dann mit exotischen, gedämpften Drums ausklingt.
 
Der erste Eindruck von “Born under Saturn” war dann eher ernüchternd. Das Album bringt die gleichen Muster und Sounds wie das selbstbetitelte Debutalbum von vor drei Jahren mit sich: Mit Prärie-Karibik-Sounds und psychedelisch-futuristischen Synthesizern vertonen sie Abenteuer. "First Light" sticht dabei auf den Blick heraus.
 
Aber auf's Handy geladen habe ich das Album natürlich trotzdem. Und mit der Zeit dachte ich mir nicht mehr:

“Ah, Django Django können auch einfach nichts anderes bieten...”
Sondern:
“Geil, Django Django haben einfach ihren Sound gefunden!”


Das erste Album war geil! Und warum sollte die schottische Indieband etwas an ihrem Erfolgsrezept ändern, wenn es immer noch Spaß macht? Django Django bauen jeden Song wie ein Mixtape.

Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung

Und dann kann es auch mal vorkommen, dass wir arrogante Musikschnösel euch ein Album erst vorstellen, wenn es schon eineinhalb Monate draußen ist. Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung. “Born under Saturn” klingt einfach größer.


“4000 Years” besticht wie “First Light” durch einen treibenden Rhythmus. Es klingt als ob wir durch die Prärie reiten. Wir sind Cowboys. Cowboys aus der Zukunft, mit einem Grashalm im Mund und einem Roboterpferd. Denn die Countrygitarren werden umhüllt von Synthesizer Scratches.

Sie verschlingen sie, bis sie vom Weltall verschlungen werden. Bevor das schwarze Loch uns dann wieder in der Wild West Prärie ausspuckt und wir weiter ins Abenteuer reiten. Und alles von vorn losgeht. Mit "Reflections".
 
Futuristischer Shit mit Jazzeinlagen


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