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Frühstückslektüre - So bringt ihr Licht in eure Winter-Blues

Verfasst von Ronja Wirts am

Die Wintermonate in Deutschland sind immer so nass, kalt und grau. Eine Weile fällt einem das gar nicht auf, schließlich kennen die meisten es nicht anders. Aber irgendwann fängt das graue Wetter doch an einem aufs Gemüt zu schlagen und einen runterzuziehen. Winterdepressionen nennt man dieses Gefühl, das sich vor allem durch Energielosigkeit, die Vernachlässigung von sozialen Kontakten und stetiger Müdigkeit auszeichnet. Zum Glück gibt es ein paar Tricks, wie man zumindest einer leichten Version von Winterdepressionen entgegenwirken kann. Hier ist meine ganz persönliche Top-Five.

  1. Obst essen

    An grauen Tagen fühlt man sich ja häufig sehr faul und ranzig, vor allem dann, wenn man, aufgrund von einer langen Lernschicht die Wohnung kaum verlässt. Ich persönlich vergleiche mich dann immer mit einem etwas in die Jahre gekommenen, gammligen Stück Käse. Ein frisches Stück Obst, wie eine Orange oder eine Melonenspalte kann einem dann super dabei helfen, sich auch selbst frischer zu fühlen. Noch besser ist, wenn man die Zeit hat sich selbst etwas Gesundes und Leckeres zu kochen. Stellt das Radio auf einen Oldie-Sender (oder noch besser natürlich Köln Campus) ein, bereitet euch ein wärmendes Curry zu, öffnet das Fenster und genießt das gleichmäßige Platschen des Regens. Die Musik, das Geräusch des vom Himmel tropfenden Wassers und der würzige Geruch des Essens werden die schlechte Stimmung ganz schnell in eine angenehme Melancholie umwandeln.

     

  2. Der Sonne entgegen

    Im Winter leiden viele Menschen in Deutschland unter einem Vitamin D-Mangel. Das ist logisch, wenn man bedenkt, dass dieses Vitamin zu 80 Prozent unter Sonneneinfluss gebildet wird. Eine Knappheit des Sonnenvitamins kann zu Haarausfall, chronischer Müdigkeit und vor allem zu schlechter Laune führen. Mein Tipp für euch lautet also: Geht raus! Egal, ob ihr gerade noch im Schlafanzug seid oder schon in der BIB oder auf der Arbeit schuftet. Wenn ihr seht, dass die blasse Wintersonne gerade vom Himmel scheint, müsst ihr das nutzen. Werft euch einen Mantel über und lasst euch für zehn Minuten die Strahlen auf die Haut scheinen. Ich finde man kann dann immer regelrecht spüren, wie sich, zusammen mit der Wärme auch die positiven Gedanken in einem ausbreiten.  Nach so einem Sonnenbad geht es mir definitiv immer besser – und dem Körper hat man auch etwas Gutes getan.

     

  3. Verwöhnt euch

    Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen zu einfach, aber es muss im Leben schließlich nicht immer kompliziert sein. Lasst es euch richtig gut gehen! Egal, ob ihr mit Masken und Rotwein einen „Beauty-Abend“ veranstaltet, euch eure Lieblingsschokolade kauft oder euren Allzeit-Lieblingsfilm auf Netflix anschaut. Toll ist auch ein ausgiebiges, heißes Schaumbad oder ein richtig leckeres Essen. Hauptsache ist, dass ihr es euch einmal richtig selbst verwöhnt. Das positive Gefühl, dass so ein netter Abend hinterlässt, hält häufig noch lange an und kann einem super helfen, die nächsten Tage zu überstehen.

     

  4. Bewegung, Bewegung, Bewegung

    Im Winter fällt es mir immer schwerer mich für Sport zu motivieren. Es ist schließlich einfach viel leichter faul auf der Couch herumzuliegen, als bei schlechtem Wetter durch den Park zu rennen und die kalte Luft einzuatmen. Selbst der Weg ins Fitness-Studio, den man bequem mit der Bahn zurücklegen könnte, kommt einem plötzlich viel länger vor als im Sommer. Eigentlich blöd, denn gerade im Winter haben wir die Bewegung so bitter nötig. Schließlich werden bei sportlichen Betätigungen verschiedene Glückshormone, wie zum Beispiel Seretonin ausgeschüttet, die uns in einen Rausch-ähnlichen Zustand versetzten können. Ein echter „Schlechter-Stimmungs-Killer“. Schnappt euch also eure Laufschuhe und rennt einmal um den Block. Danach werdet ihr euch besser fühlen. Falls ihr an regnerischen Tagen nicht draußen Sport machen wollte, könnt ihr auch Bouldern, also Indoor-Klettern, oder im Hallenbad schwimmen gehen.

     

  5. Werft euch in die Schale und geht aus

    Dieser Tipp hilft bei mir nicht nur gegen den „Winter-Blues“, sondern ganz allgemein bei schlechter Stimmung. Klar, im Winter geht man einfach nicht so gerne feiern, wie im Sommer. Es ist meistens kalt draußen, die Nächte sind lang und das warme Bett sieht dann immer so verführerisch aus. Trotzdem tut es gut, wenn man sich zu mindestens ab und zu aus der Wohnung wagt und durch die Nachtszene schlägt. Lachen und Tanzen mit Freunden machen bekanntermaßen gute Laune und sind somit perfekt um der grauen Lustlosigkeit entgegenzuwirken. Meine persönliche Ergänzung? Macht euch vorher noch einmal richtig schick. Stylt euch die Haare oder schminkt euch und tragt auf jeden Fall euer Lieblingsoutfit. Auch wenn man letzteres unter der dicken Winterjacke vielleicht nicht sieht – ihr werdet euch toll fühlen. Ein kleiner Selbstbewusstseins-Push in der grauen Jahreszeit hat schließlich noch nie geschadet.


    Also lasst euch von dem grauen Wetter nicht unterkriegen! Wenn diese Tipps bei euch nicht helfen, findet ihr bestimmt einen anderen Weg um euch aufzumuntern. Außerdem ist der Frühling ja schon auf dem Weg...

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