Leitung: Christopher Jung

magazin@koelncampus.com

Frühstückslektüre | Eine Woche ohne Zucker

Verfasst von Mandy Jehne am

Eine Woche komplett auf Zucker verzichten. Klingt zunächst einmal nahezu unmöglich, aber keine Sorge, so schwer wie es scheint ist es gar nicht. Was man außer genügend Durchhaltevermögen noch braucht und einige nützliche Tipps, erfahrt ihr hier.

(CC-0) R391n4 / pixabay.com

Mittlerweile ist es schon zu einer Art Trend geworden eine oder sogar mehrere Wochen auf Zucker zu verzichten. Das sogenannte Clean Eating, also sich möglichst von rohen und unverarbeiteten Lebensmitteln ernähren, ist heutzutage ein beliebter Weg ein paar überschüssige Pfunde zu verlieren.


Was man für eine zuckerfreie Ernährung braucht?

Wenn ihr plant euch zuckerfrei zu ernähren, und sei es nur für eine Woche, ist das Erste was ihr mitbringen solltet: viel Zeit! Vor allem für eine gute Vorbereitung. Denn es ist nicht nur hilfreich euch früh genug klar zu machen, was ihr über die Woche essen wollt, sondern ihr solltet euch bewusst sein, dass ihr die Lebensmittel, die ihr braucht nicht immer im Supermarkt um die Ecke findet, sondern oftmals einen Ausflug zum nächsten Bioladen oder Asia Shop einplanen müsst. Auch bei der Essensplanung ist es wahrscheinlich besser sich ein wenig mehr Zeit zu nehmen,denn auf Tiefkühlpizza und Pasta müsst ihr wohl oder übel erstmal verzichten. Aber keine Sorge, zuckerfreie Essenspläne und leckere Rezepte gibt es im Internet zu genüge. Das ist auch der nächste Punkt den ihr für eine zuckerfreie Ernährung braucht: Lust neue Rezepte und Gerichte auszuprobieren. Das Schöne daran ist, ihr findet so vielleicht ein neues Lieblingsgericht und könnt außerdem Freunde und Familie mit euren neu gewonnenen Kochkünsten beeindrucken.

Last but not least,  braucht ihr Durchhaltevermögen. Denn ohne das, werdet ihr gerade in den ersten Tagen den Heißhungerattacken nach Süßem erliegen. Das klingt jetzt alles nach ziemlich viel, aber sind die ersten Tage überstanden und ihr habt die ersten neuen leckeren Rezepte entdeckt ist es gleich viel leichter.


Zuckerfallen

Bevor ihr anfangt solltet ihr euch außerdem bewusst machen in welchen Lebensmitteln überhaupt Zucker steckt, abseits von den offensichtlichen Zuckerträgern wie Süßigkeiten und Softdrinks. Denn oftmals versteckt sich Zucker in den Lebensmitteln, wo wir ihn gar nicht vermuten. Das beste Beispiel dafür ist Fruchtzucker der sich, wie der Name schon sagt, in nahezu allen Obst- und Gemüsesorten findet, aber auch in konzentrierter Form in Schokoriegeln und Fertigprodukten zu finden ist. Obwohl sich Fruchtzucker vielleicht nicht so anhört, ist dieser in großen Mengen und vor allem in konzentrierter Form schädlich für den Körper, gerade für Leber, Nieren und Darm. Das bedeutet natürlich nicht das ihr auf Obst und Gemüse verzichten müsst, sondern es einfach nicht übertreiben solltet und trotzdem auf ein ausgewogenes Gleichgewicht achtet.

Was ihr außerdem beachten solltet, nur weil auf der Verpackung “light” oder “zero” steht bedeutet das nicht gleich, dass kein Zucker in dem Produkt enthalten ist. Oftmals hat der Zucker dann nur eine andere Form die aber in den meisten Fällen genauso, wenn nicht noch schädlicher für den Körper ist. Die Zuckerfalle, bei der es wahrscheinlich den meisten schwer fällt darauf zu verzichten ist der Alkohol. Denn obwohl es vielleicht gar nicht danach aussieht oder schmeckt, ist in Bier & Co durchaus Zucker enthalten. Aber bevor euch deshalb die Lust vergeht, bedenkt die positiven Folgen für euren Körper, denn...


Folgen

...Eine Woche auf Zucker zu verzichten, ist nicht nur was für Personen die Gewicht verlieren wollen, sondern auch für diejenigen die ihrem Körper einfach mal was Gutes tun wollen. Gewichtsverlust ist nur einer der Vorteile die euch erwarten, wenn ihr euern Zuckerkonsum reduziert. Außerdem lässt nach einiger Zeit eurer Velangen nach Süßem nach und die Ernährungsumstellung wird euch viel leichter fallen. Ein super Nebeneffekt, vorallem wenn ihr mal wieder früh in die Uni müsst, ist, dass die Müdigkeit die euch den Tag über begleitet defintiv nachlassen wird. Das führt natürlich dazu das ihr euch energiereicher und kraftvoller fühlt. Zu guter letzt macht der Verzicht auf Zucker auch noch schön! Denn Zucker reagiert mit dem Hauteiweiß und verklebt so die kollagenen Fasern und lässt so eure Haut unrein und fad erscheinen.

(CC-0) ulleo / pixabay.com


Hilfreiche Tipp's

Ein guter Tipp gerade für die ersten Tage ist es Süßigkeiten durch Trockenfrüchte zu ersetzten. Diese schmecken schön süß und erinnern von der Konsistenz ein wenig an Fruchtgummi, aber sind im Gegensatz dazu gesund. Außerdem ist es immer gut die Inhaltsangaben von Produkten zu checken, denn oftmals versteckt sich Zucker auch hinter Begriffen wie: Raffinade, Saccharose, Dextrose etc. Auch wenn ihr euch in Restaurants nicht sicher seid, ob sich in einer Sauce Zucker befindet, habt keine Scheu nachzufragen. Das hilft euch, euren Zuckerkonsum im Blick zu behalten.

(CC-0) FoodieFactor / pixabay.com

Zum Schluss lässt sich sagen, dass eine Woche komplett auf Zucker zu verzichten nicht ohne ist und defintiv viel Durchhaltevermögen verlangt, euer Körper es euch aber danken wird und euch mit sichtbaren Ergebnissen belohnt. Wem das alles aber zu anstrengend ist bzw. wer nicht so viel Zeit erübrigen kann, gar kein Problem. Eine so drastische Ernährungsumstellung ist gar nicht unbedingt notwendig. Es ist ja schon ein Anfang getan, wenn man sich seinen Zuckerkonsum vor Augen führt und sich bewusst macht in welchen Lebensmitteln sich Zucker befindet. Außerdem kann man erstmal klein anfangen und zunächst auf Süßigkeiten und zuckerhaltige Getränke verzichten oder den Konsum zumindest einschränken.


Frühstückslektüre

Zurück zur Übersicht