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Frühstückslektüre | Heute vor 11 Jahren - das erste iPhone wird vorgestellt

Verfasst von Andreas Hoheneder am

 “4000 Lattes to go” - wie Steve Jobs genau heute vor 11 Jahren das erste iPhone mit einem Telefonstreich vorstellt.

(CC-0) Pexels / pixabay.com

“Ich habe kein Handy, ich habe ein iPhone!”, mit diesem Satz prahlte ein Freund, als er mir vor 11 Jahren stolz sein neues High-Tech-Spielzeug von Apple vorstellte. Er war der erste in meinem Freundeskreis, der sich das iPhone für 399 Euro geleistet hatte, mit dem damals noch obligatorischen T-Mobile-Vertrag. Zu dem Zeitpunkt war ihm sicher nicht das revolutionäre Konzept hinter diesem neuen Multifunktionsgerät bewusst. Mit dem erscheinen des iPhones hat sich die Digitalisierung nämlich weiterentwickelt, wie man es sich niemals hätte vorstellen können. Denn das iPhone hat sich als erstes “richtiges” Smartphone etabliert; mit Tools und Funktionen wie Touchscreen, Kamera, Medienwiedergabe und vorallem benutzerfreundlichem mobilen Internet - alles in einem “Telefon”. Das erste iPhone prägte somit Smartphones, wie wir sie heute kennen, die inzwischen von verschiedenen Herstellern und natürlich auch ohne Telekom-Vertrag angeboten werden. Damals war das iPhone noch ein Gerät für Angeber, aber mit der Zeit hat es sich durchgesetzt- mittlerweile wurden eine Milliarde iPhones verkauft.

Neue Möglichkeiten

Bis heute wird das iPhone konstant weiterentwickelt, es sind immer wieder neue Funktionen hinzugekommen. Die Aufnahmemöglichkeiten haben sich inzwischen so stark verbessert, dass sich unsere Art der mobilen Kommunikation grundlegend verändert hat. Vorallem durch Social Media Plattformen wie Instagram, Facebook und Co. wird das deutlich. Es ist ein audiovisueller Hype entstanden, bei dem wie nie zuvor mit Bild- und Tonmaterial kommuniziert werden kann. Aber schon vor 11 Jahren hatte das erste iPhone, die grundlegenden Funktionen, die sich bis heute bewährt haben und die unser heutiges Verständnis von Technik im allgemeinen prägen. So sieht man beispielsweise immer wieder Menschen, die auf Glasscheiben herumdrücken und wischen, in der Hoffnung sie hätten einen Touchscreen vor sich. Aber auch der automatische Wechsel in den Querformat, wenn das Handy gekippt wird, ist eine Funktion, die bis heute geblieben ist.

Wie das erste iPhone vorgestellt wurde

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“Dies ist ein Tag auf den ich mich zweieinhalb Jahre gefreut habe”, verkündet Steve Jobs bei der ersten Vorstellung des iPhones. Und tatsächlich verläuft die Produktvorstellung so ausgelassen wie ein Stand-up-Comedy-Auftritt. Jobs baut sogar einen Telefonstreich in die Vorstellung ein. Er demonstriert die praktische Internetfunktion, indem er sich über Google Maps alle Starbucksfillialen im Umkreis des Veranstaltungsorts anzeigen lässt. Dann bestellt er bei einer Filiale “ 4000 Lattes to go”, ergänzt dann aber “ sorry, wrong number” und legt auf.

Zeitdiebe

Mittlerweile ist aus dem bahnbrechenden Phänomen eine Art Virus geworden, dass die Menschen zu “Smombies” mutieren lässt. Überall laufen Menschen mit Smartphones in der Hand herum, fixiert auf die kleinen Bildschirme. Nicht alle profitieren von der Technik. So hat eine Studie  gezeigt, dass Studierende die oft auf ihr Smartphone schauen weniger mitbekommen und ihre Leistungen abnehmen. Oft verschwenden wir mit dem Smartphone unsere Zeit, ohne es wirklich mitzubekommen.

Fazit

Das iPhone hat somit unsere heutige Gesellschaft enorm beeinflusst und ist nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Sogar der Präsident der USA nutzt ein Smartphone um darüber offizielle “Ansprachen” zu halten. Nur ist der im Gegensatz zu meinem Freund ein noch viel größerer Angeber.


Frühstückslektüre

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