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Frühstückslektüre | Freitag der 13: (K)ein Tag wie jeder andere

Verfasst von Julia Huber am

Ab und an ist er da: Freitag der 13! Sollten wir an diesem Tag also lieber alle im Bett bleiben, uns die Decke über den Kopf ziehen und jeglichen Kontakt mit unseren Mitmenschen vermeiden?

(CC BY 2.0) DaveBleasdale / flickr.com

Extrem abergläubische Menschen gehen an diesem Tag gar nicht vor die Tür und in Deutschland glaubt immerhin jeder Vierte, dass Freitag der 13. DER Unglückstag überhaupt ist.

Die schlechte Nachricht vorab: Freitag, den 13. gibt es relativ häufig, denn ein- bis dreimal pro Jahr müssen wir diesen Tag irgendwie überleben. Das Positive: Falls euch an dem Tag etwas Peinliches passieren sollte, seid nicht ihr Schuld, sondern einfach das Datum.

Der Aberglaube rund um diesen Tag ist nicht das einzige, absurde Hirngespinst in deutschen Köpfen: Wer dem zukünftigen Geburtstagskind vor dem Geburtstag gratuliert, provoziert einen empörte Aufschrei „Das bringt Unglück! Nicht vorher gratulieren!“. Verfrühte Geburtstagsglückwünsche kommen in Deutschland also nicht so besonders gut an. 

Genauso wenig, wie der Fauxpas beim Anstoßen mit dem Feierabendbierchen: Wer dem Gegenüber beim Zuprosten nicht in die Augen schaut, wird mit sieben Jahren schlechtem Sex bestraft. Das wollen wir lieber nicht riskieren, also: Prost und schau mir in die Augen, Baby!


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Andere Länder andere Sitten:

Genauso verrückt wie bei uns geht es  in anderen Ländern zu. Hier ein paar Beispiele:


Großbritannien

Die spinnen, die Briten! Wenn ihnen eine Elster über den Weg läuft, muss sie immer mit folgenden Worten begrüßt werden:

Good morning Mister Magpie. How is your lady wife today?

Falls sie das mal vergessen, sollen sie den ganzen restlichen Tag vom Pech verfolgt werden. Es gibt tatsächlich Briten, die diesen Satz beim Anblick einer Elster aus Reflex murmeln.

Warum das Ganze? Die Elster tritt normalerweise immer im Paar auf. Läuft ihnen eine Single-Elster über den Weg, soll das Unglück bringen.


Schweden

In Schweden ist der Aberglaube genauso bizarr: Dort ist es total verpönt eine Spinne zu töten.

Denn man sich mit einer Spinne anlegt und diesen Kampf auch gewinnt, muss man sich auf einen besonders verregneten Tag einstellen. Das muss man dann aber auch den anderen 9,9 Millionen Schweden erklären, die das Regenwetter ebenfalls ertragen müssen.


Südkorea

In Südkorea sollte man es vermeiden nachts laut zu pfeifen, das soll nämlich böse Geister auf sich aufmerksam machen. Also, falls ihr mal in Südkorea seid und nachts den unglaublichen Drang verspürt ein Liedchen zu pfeifen, lasst das lieber sein. 

Auch den Namen einer anderen Person in roter Tinte zu schreiben solltet ihr möglichst vermeiden. Diese Person könnte dann nämlich sofort tot umfallen! 

Frühstückslektüre

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