Leitung: Esther Ritscher

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Erfahrungsbericht | Früher war alles besser … Oder? Zumindest gab's mehr Lametta!

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Es ist 6:30. Der Wecker klingelt. Das erste Mal vorm Mikro stehen. Das Herz klopft wild. Überall nette, coole Leute. Nach dem ersten Mal pure Zufriedenheit und die Lust auf mehr.

Aaaaaber der Reihe nach!

Schon bevor ich meine Ausbildung bei KC angetreten bin, habe ich öfter von dem Sender gehört. Eigentlich wollte ich auch schon viel früher hin, die Ausbildung machen und mich austoben. Aber irgendwie hat es dann doch erst ein Jahr vor Ende meines Studiums geklappt. Sei es drum! Ich möchte die Erfahrung nicht missen, es war toll. Und auch irgendwie nicht. Aber dazu später mehr.


Erst einmal: Wenn ihr bei KC angekommen seid, seid ihr ab Tag 1 voll dabei. Ihr steht mit eurer ersten Sendung vorm Mikro und müsst direkt performen. Na ja, müsst … ihr KÖNNT performen oder einfach stumpf was von einem Zettel ablesen. Es kommt halt am Ende auf EUCH an. Wenn ihr Bock habt, aus euch herauskommen und eine Menge lernen wollt, dann sind euch keine Grenzen gesetzt.


Mich jedenfalls hat es tierisch gepackt. Ich hatte Lust und wollte einfach der Superradiomoderator schlecht hin werden (werd ich auch bestimmt noch, Zwinkersmiley). Aber nicht nur das! Es war der ganze vibe der damit verbunden war: Die Wochenkonferenz am Mittwoch, die Sendung am Dienstag-Morgen, das gemeinsame Frühstücken oder das Bierchen am Mäuerchen oder die abendlichen Spezialformate. Einfach geil! Ich war total drin, hatte Bock und habe mich von Anfang an voll reingehauen. War immer überall, habe zu allem meinen Senf abgegeben und mir direkt mal einen Spot in der super coolen Redaktion von Spielemagazin „Controller“ gesichert oder war Teil der nicht minder coolen Politik-Sendung „Blickwechsel“.


Aber irgendwie … kam dann was, das so keiner voraussehen konnte. Diese Pandemie da … die ... die einfach mal so alles durcheinander gebracht hat. Die allen ihren stinkigen Mittelfinger ins Gesicht gerieben hat.


Und von jetzt auf gleich war es: vorbei. Sendebetrieb. Wochenkonferenzen. Menschen treffen. Alles war ein big no no. Na toll! Und gerade da, wo es so richtig Spaß gemacht hatte. Es folgte ein gutes Jahr der Leere und des Stillstands, trauriger Smiley.
Mann, irgendwie hat das alles komplett runtergezogen. Aber … na ja … the show must go on, right? Also Umstellung auf Digital. Neue Sendetechnik, neue Organisation. Und wie das halt so ist, wenn sich ein Haufen junger und engagierte Leute treffen, die das alles freiwillig machen und irgendwie sich selber erst mal in die Hälfte der Dinge einarbeiten müssen: Chaos. Ein Schritt vor, zwei zurück. Zähes Ringen. Aber irgendwann hat der Lachs wieder gelüppt. Man konnte sich jetzt digital zur Wochenkonferenz treffen, Beiträge zu Hause basteln und gemeinsam in Online-Meetings die Sendung fahren.


Aber dieses Feeling vom Anfang kam nie ganz zurück. Ein großes Lob an alle, die sich da immer voll reinhängen, reingehangen haben und reinhängen werden. Kölncampus ist geil und zusammen kann man so viel Geiles machen. Also ran da! Die Ausbildungen sind jetzt komplett auf die aktuelle Situation angepasst und ihr könnt euch wieder austoben, euch austauschen und richtig reinhängen.

Nur für mich, der einmal am Honig geleckt hat, war Kölncampus nach der Pandemie etwas … anders. Aber für euch da draußen, die sich das jetzt durchlesen und denken: Der weiß ja echt wie man einen heiß machen kann … nicht! Denen sei gesagt: Ihr kennt das Vorher ja gar nicht. Für euch wird ein Teppich bereitet, den wir vorher in mühsamer Kleinstarbeit geflickt haben.


Bitte nicht so schüchtern! Kommt mal ran auf'n Meter und tobt euch aus! Denn Radio ist geil, Kölncampus ist geil! Und bestimmt kann man bald auch wieder auf dem Mäuerchen zusammen anstoßen und sich austauschen.

Denn eins bleibt unweigerlich wahr: Kölncampus ist nur das, was WIR draus machen! Also machen!


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