Leitung: Esther Ritscher

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Boah, Kölncampus IST richtig nice

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Wenn die Mitbewohnerin deines Freundes jahrelange – und vor allem begeisterte – KClerin ist, hörst du früher oder später von witzigen Stories, spannenden Sendungen, coolen Leuten und ganz viel Fun. „Boah, Kölncampus klingt richtig nice“ hab ich gedacht, hab ich gesagt, und hinzugefügt, dass ich das auch irgendwann mal machen will, aber lange, lange trotzdem vor mir hergeschoben. Bis mich der Ehrgeiz dann doch gepackt hat und ich mein Aufschubsyndrom überwunden habe. Jetzt kann ich mit Stolz sagen: „Boah, Kölncampus IST richtig nice“.

Du lernt super Leute kennen, baust dir deine kleine KC-Bubble auf, lernst super viel, hast super viel Spaß und stehst super früh auf – in meinem Fall immer freitags. Und dann lernst du auch noch, dass freitags um 6 Uhr aufstehen, um ab 7 im Sender zu sein, mit den richtigen Gegebenheiten richtig spaßig ist. Und richtige Gegebenheiten meint: Du frühstückst erstmal ganz entspannt mit deiner Truppe im Sender, der einer unglaublich gemütlichen geilen WG gleicht. Ihr puzzelt erstmal rum, bis das von allen mitgebrachte Frühstücksequipment auf dem zu kleinen Sofatisch platziert ist, kocht Kaffee, dann quatscht ihr ein bisschen, sitzt chillig auf den Sofas und ab 8 geht’s dann ab. Am Anfang hab ich gedacht „ok jetzt wird’s serious“, aber nö – es bleibt genau so locker, lustig und entspannt. Im Studio wird natürlich professionelle Radioarbeit geleistet, aber von der kriegt man erstmal nicht so viel mit (abgesehen von der 100,0, die natürlich 24/7 unsere Ohren gekitzelt hat), bis man dann selber dran ist. Und das macht krass viel Spaß! Wann kriegst du sonst mal die Möglichkeit, mit Themen, die dich interessieren und die dir am Herzen liegen, ein so großes Publikum zu erreichen (außer du bist Influencer*in oder arbeitest bei irgendeiner krassen Zeitung)? Diese Professionalität gepaart mit Spaß und der Freiheit, dich ausprobieren zu dürfen, hab ich sonst nirgendwo erlebt bisher. Diese Erfahrung bei KC ist dahingehend für mich bisher echt einzigartig.

Diesen Grad an Professionalität, den die Moderator*innen und auch meine Frührauschpeople (also diejenigen, die schon ein bisschen weiter mit ihrer Ausbildung waren als ich und daher ja mehr Erfahrung) an den Tag gelegt haben, wollte ich natürlich auch erreichen und hab mich am Anfang der dreimonatigen Ausbildung ganz klein gefühlt, die Mods bestaunt und mich gefragt „werde ich jemals so souverän sein?“. Am Ende der Ausbildung ist mir bewusst geworden, dass wir alle klein angefangen haben. Dass wir alle im selben Boot sitzen. Dass wir alle die Grundausbildung absolviert haben, um Teil des KC-Universums sein zu dürfen. Dass wir alle gleich gestartet haben und sich deshalb jede*r genau in mich hineinversetzen kann und genau weiß, wie ich mich fühle, womit ich zu kämpfen hab, und kann mir dementsprechend super helfen. Damit will ich sagen, dass KC dich auffängt und mitnimmt, du keine Angst vor irgendwas haben musst, dich ausprobieren kannst. Niemand guckt dich schief an und selbst wenn du’s mal so richtig hart verkackst, ist das sowas von egal. 

Ich bin super dankbar für meine besten Freaky Friday-Frührausch-Menschen (und Maui ?), für die Hilfe und vor allem Hilfsbereitschaft aller KC-People, für die lustigen Erlebnisse, für die unglaublich wertvollen und brauchbaren Tipps, für die Möglichkeit, meine Interessen mit einem Publikum zu teilen, für das krasse Zugehörigkeitsgefühl, und für die offenen Arme, mit denen die KC-Bubble mich eingesogen hat.

Warum klingt dieser Bericht so nach Abschied, wenn meine Zeit bei Kölncampus grade erst begonnen hat? Nach der Ausbildung ist nämlich vor der Ausbildung: Mach ne Onliner*innen-Ausbildung (falls du mit On Air gestartet hast), ne Moderationsausbildung, geh zu nem kostenfreien Seminar, oder hock dich zuhause ins Bett und nimm Teil an einem coronafreundlichen Webinar. Und wenn du erstmal chillen und geile Musik und spannende Beiträge hören willst, dann geh halt in ne Spezialsendung, oder die Musikredaktion. Oder mach PR, probier dich als Personaler*in oder übernimm die Magazinleitung. Werd Chefredakteur*in. Egal, was du machst, oder worauf du Bock hast: Bei Kölncampus findest du auf jeden Fall deine Nische.

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