Leitung: Esther Ritscher

ausbildung@koelncampus.com

Erfahrungsbericht | Blitzschneller Rap mit Blitzenden Folgen

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Meine Zeit bei Kölncampus war wirklich extrem aufregend. Neue Erfahrungen, ultra viel gelernt und vor allem: neue und vor allem tolle Leute kennengelernt.

Aber: Wie bin ich auf die Idee gekommen, bei Kölncampus mitzumachen? Ich hab irgendwie vom Super-mega-ober-geilen-Uni-Radio in Köln schon gehört, als ich noch in der Schule saß. Einfach weil viele ältere Freunde von mir nach Köln gezogen sind und alle das total abgefeiert haben - als dann  irgendwann feststand: Hey wuhu! Ich hab einen Studienplatz in Köln und wahrscheinlich auch ein WG-Zimmer stand fest: ich wollte das von meinen Freunden so gehypte Kölncampus-Radio unbedingt selbst ausprobieren. Im ersten Semester bin ich dann direkt mit meiner Freundin Caro zu einem Infotreffen gegangen. Aus unerklärlichen Gründen sind wir aber erst vor knapp einem halben Jahr, zu
Beginn des dritten Semesters, bei KC gelandet. Mehr spontan als geplant entschieden wir uns dazu, zum Kennenlerntreffen zu gehen. Und wie es der Zufall so will, war einfach eine weitere Freundin,  Marlen, ganz unabhängig von uns beiden auch am Start. Mit etwas Glück hab ich also meine Ausbildung direkt mit zwei super guten Freunden angefangen

und wir waren richtig motiviert!

Was mir aber besonders schnell klar geworden ist war, bei KC lernst du echt schnell neue und vor allem offene Leute kennen. Ich habe wirklich Menschen getroffen, mit denen ich mich auch außerhalb des Senders treffe und mittlerweile zu guten Freunden zählen kann.

Jeder ist bei Kölncampus willkommen und Du fühlst dich mega schnell wohl.

Ein gemeinsames Frühstück als Tradition bringt Dich automatisch in eine gemütliche Wohnzimmer Atmosphäre, in der einfach jeder Bock hat, gemeinsam als Team eine nice Sendung auf die Beine zu stellen.  Klar war das am Anfang alles etwas viel, immerhin hat man quasi direkt einen Workshop, dann die
Wochenkonfernez und steht von dort an fortlaufend jede Woche vor dem Mikro! Jedoch kann man immer jeden fragen, wenn man etwas nicht versteht und wird wirklich von Anfang an von allen Seiten unterstützt, mutig zu sein und sich auszuprobieren. So war es zum Beispiel bei mir so, dass ich dachte "voll kreativ ich mach meine Mensa Tipps als Gedicht!" und plötzlich, 2 Minuten bevor der
Moderator Sanel und ich Onair gegangen sind, kam der Spontaneinfall von ihm, das ganze einfach zu rappen. Gesagt - getan, stand ich auf einmal als Mensa Rapperin vor dem Mikro 

und es hat sich angefühlt, als hätte ich nie etwas anderes gemacht.

In der Und die Welt- Runde hab ich dann sogar nochmal gerap-dichtet: Goethes Faust auf Jugendsprache!! All in all ist die Zeit wirklich unfassbar schnell
vorbei gegangen, aber nur weil die Ausbildung vorbei ist, heißt das ja nicht, das die KC-Zeit vorbei ist. Man kann weiterhin in Spezialredaktionen für Sendungen mitwirken oder auch noch Fortbildungen und weitere Ausbildungen machen.
Ich kann einfach nur jedem der das hier liest und noch überlegt ans Herz legen: traut euch, probiert es aus, ihr werdet tolle Leute kennenlernen, viel lernen und vor allem- es nicht bereuen!!

Zum Schluss noch eine lustige Anekdote, die ich nie vergessen werde: da man ja nur 3 Fehltermine in seiner Ausbildungszeit haben darf und ich auf 2 Exkursionen im Rahmen der Uni war dieses Jahr, durfte ich (ich glaube es war im Dezember) keinen weiteren Fehltermin mehr haben. Da ich allerdings eine ganze Woche in Gummersbach als Leiterin einer Jugendgruppe gearbeitet habe, bin ich also morgens um 5 an einem Donnerstag aus Gummersbach nach Köln gefahren, hab den Kids gesagt ich bin nach dem Mittagessen wieder da, und wurde auf dem Rückweg (musste mich sehr beeilen) zum ersten und einzigen mal in meinem Leben geblitzt. 23 km/h zu schnell, 2 Wochen vor Probezeit Ende, heißt also jetzt für nächste Woche: hallo teures Aufbauseminar. Was man nicht alles für Kölncampus opfert und tut… :D

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