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Erfahrungsbericht | Das Ende vom Lied: Singen und Sekt!

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Was lange währt wird endlich gut! Schließlich brauchte ich drei ganze Anläufe, um mir und Kölncampus ganz sicher zu versprechen: Jo, die nächsten 12 Montage gehören dem Hochschulradio! Ach, und die nächsten 12 Mittwoch-Abende für die Wochenkonferenz. Und Workshops gibt´s ja auch noch... Oh. Aber was soll ich sagen: Es hat sich sowas von gelohnt, und ich hätte auch noch einen weiteren Tag in der Woche geopfert :-)

Monday Funday

Häufig sind die Entscheidungen, die man treffen muss, oder die man rein zufällig trifft, die besten. Was habe ich mir schon dabei gedacht, den Montag als Frührausch-Tag auszuwählen? Montags um 5:55 Uhr aufstehen? Schon den ganzen Sonntag-Abend gedanklich zerstören? Tja, was soll´s.. Ging halt nicht anders. Aber: Beste Entscheidung! Und auch wenn hier auf der Kölncampus-Seite in den Erfahrungsberichten über jeden Tag irgendwas Gutes steht, von wegen bester Tag und so... Ich sag´s euch: Monday-Funday geht über alles! Wir haben eine eigene WhatsApp-Gruppe, hallo!?! Und: Sekt zum Frühstück! Ok, ich mag keinen Sekt, aber trotzdem. Sekt?!!! Und Kaffee mag ich übrigens auch nicht. Den gibt´s aber an jedem Tag. Wo wir schon bei unseren ersten Smalltalk-Themen in der Montagsrunde waren. Aber genauso schnell wie wir den Smalltalk angefangen haben, haben wir ihn auch wieder hinter uns gelassen und uns wirklich den wichtigen Sachen gewidmet:

Radio machen und dabei eine riesige Portion Spaß haben!
Nirgendwo sonst konnten wir (und können wir immer noch) Radio unter so amtlichen Bedingungen machen und dabei jeden Fehler riskieren. Und das Tolle: Wir machen doch irgendwie alle die gleichen Fehler und können uns dann darüber unterhalten. Zwar auch mit dem zwinkernden Auge, aber wenn´s ernst wird sagen wir auch: Mach das doch vielleicht mal so rum, ändere hier noch das Eine, lass hier das Andere weg. Das hat mich wirklich beeindruckt: Die Atmosphäre im Frührausch, in der wir so schnell zu Freunden wurden, über jeden Mist gelacht haben, und gleichzeitig so viel Respekt voreinander hatten. Und auch den Mut haben, zu sagen: Das fand ich doof! Denn nur so können wir´s das nächste Mal besser machen.

Ganz nebenbei sei noch erwähnt, dass ich die große Ehre hatte, einmal im Donnerstags-Frührausch schnuppern zu dürfen und somit ganze zwei Karnevalstage bei Kölncampus verbrachte: Weiberfastnacht und den Rosenmontag! Wahnsinn! Da habe selbst ich mal ein Glas Sekt probiert. Aber mit O-Saft.

Sekt mit O-Saft? Bei welchem „Profi“-Radio geht das schon?
Und deswegen ist es so toll, klein anzufangen: Hier machen wir alles! Wir lernen jeden Teil vom Radio kennen, von der Entstehung des Themas über die Recherche, Produktion, Live-Situation auf dem Sender bis hin zur Feedback-Runde danach. Und wir durchlaufen alle möglichen Beitragsformen und Radio-Stationen. Und das tolle: Mit den legendären Mensa-Tipps dürfen wir schon am ersten Tag direkt vor´s Mikro. Und dann sagen sie alle: Sei mal kreativ mit den Mensa-Tipps... Und ich fragte mich nur: Was soll ich bloß Kreatives machen, wenn ich Hähnchenschnitzel und Spinat-Lasagne vorstellen soll. Das Ende vom Lied: Ich habe die Mensa-Tipps gesungen. Also das Ende vom Mensa-Lied: Spinat-Lasagne.

Kölncampus hat mir in vieler Hinsicht meinen Kopf freigepustet und vielleicht auch einen Schalter umgelegt. Nach dem Motto: Du bist ja doch kreativer, als du dachtest. Da waren die gesungenen Mensa-Tipps nur der Anfang. Und plötzlich beneidest du nicht mehr nur die Fragensteller aus dem „Profi“-Radio, sondern weißt:

Gute Frage stellen, das kannst du ja auch.
Ok, mit noch Platz nach oben. Aber die Richtung stimmt. Und plötzlich hörst du auf der Wochenkonferenz Themen, die du irgendwie auch interessant findest. Du recherchierst mal etwas dazu, hörst dir den Beitrag an und merkst: Die Welt, die verstehe ich jetzt ein bisschen besser. Danke Kölncampus!

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