Leitung: Esther Ritscher

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Erfahrungsbericht | All you need is: Gruppenglück

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Wir sind in unruhige KC-Zeiten geworfen worden. Aber wenn die Gruppe stimmt, dann kann die Zeit bei Kölncampus fantastisch sein. Und ich hatte wirklich großes Gruppenglück. Aber ich fange besser am Anfang an: 

Bei der ersten Info-Veranstaltung und den Auswahlgesprächen wirkte alles sehr routiniert, aufregend und neu. Und wenige Tage später hatte ich auch schon die Zusage und es ging los.

 Beim Workshop konnte sich unsere Wochengruppe das erste mal kennenlernen und sehen wie der Hase läuft. Es war so etwas wie Liebe auf den ersten Blick. Einer von der Truppe sollte später bei mir einziehen und wir pushten uns alle gegenseitig, drifteten in den Nonsens ab und genossen das ein oder andere Bier zusammen. Beste Voraussetzungen also für die 12 Wochen Ausbildung. 

Gemeinsam ging es dann in die erste Wochenkonferenz. Themen pitchen, Späße machen und gerne auch mal hitzig diskutieren. Hier lernte ich auch die zweite Gruppe kennen, die einen intensiv begleiten wird.

Die Tagesgruppe besteht aus allen Auszubildenden, die gemeinsam den Frührausch an einem Wochentag übernehmen. Auch bei dieser Gruppe hatte ich in der ursprünglichen Konstellation ein riesen Glück. Es gab Sektfrühstücke, fantastische BUKO-Aufstriche, gemeinsames Umfragen einholen und Jogger verfolgen. Aber auch sehr gutes und kritisches Feedback, gegenseitige Hilfe und Erklärungen und den ein oder anderen kreativen Overload an Ideen. 

Natürlich war die Qualität der Sendungs-Tage auch immer Abhängig von den CVDs und Moderator*innen der Sendungen. Waren diese bei der Wochenkonferenz dabei, gut drauf, ausgeschlafen, motiviert und auf hohem Niveau unterwegs konnten die Frühräusche nicht nur wahnsinnig viel Spaß machen, sondern ich habe auch eine Menge gelernt!

Es klingt schon ein wenig an und leider ist auch ein Teil der Wahrheit, dass die Zeiten nicht immer so schön waren. Umso mehr Glück hatte ich, dass meine Donnerstags-Gruppe so toll war. Leider vielen oft CVDs aus. Außerdem kamen keine neuen Ausbildungsrunden für den Donnerstag nach. Es wurde also leerer im Frührausch.

Die Betreuung unterlag großen Schwankungen. Von fantastisch bis nicht. Wir bügelten das in der Gruppe aus. Auch als wir nur noch zu zweit waren. Wir machten Zusatzarbeit, wurden kreativ und spontan entstanden witzige Dinge. Das Feedback blieb gut, doch die Qualität der Beiträge musste zwangsläufig etwas leiden.

Irgendwann war ich allein die Gruppe. Leider ein Tiefpunkt in der Ausbildung. Auch wenn sich von Seiten der Betreuung einiges Tat, es fühlte sich lästig an. Auch die Stimmung in der Wochenkonferenz unterlag diesen Schwankungen. Die fehlenden Menschen und eine gewisse Dysbalance zwischen Anforderungen und versprochenen Outcomes tat da sein übriges. Denn auch die versprochene Umstellung auf die neue Schnittsoftware wurde in unseren 12 Wochen leider nicht fertig. Nur zwei Computer im gemeinsamen Arbeitsraum funktionierten. Das zweite Studio zickte oft rum.

Aber auch inhaltlich wurde sich einiges nicht getraut. Manchmal hat man sich zu sehr an oberflächlichen Formaten orientiert. Da gilt es zu sagen: beharrt auf eurem Pitch und lasst euch von Gefühlen und Halbwissen nicht irritieren. Wenn ihr gut vorbereitet seid, dann macht das diskutieren auch großen Spaß.

Die gute Stimmung unter uns Donnerstag-People war also leider vorbei. Nicht aber in den Workshops. Die Wochengruppe blieb die ganze Zeit bestehen. Gemeinsam hangelten wir uns von Woche zu Woche, von Workshop zu Workshop.

Eine insgesamt sehr gute und lehrreiche Zeit also. Und dank der tollen Gruppen, in die ich geworfen wurde, auch eine sehr witzige Ausbildung. Und hey. Ich hab KC meinen Mitbewohner zu verdanken. Das sagt ja schon einiges.  :)

 

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