Leitung: Esther Ritscher

ausbildung@koelncampus.com


Erfahrungsbericht | Die Regeln des Fight Club

Verfasst von am

Kölncampus war kein gewöhnlicher Fight Club. Es war der Fight Club unter den Fight Clubs. Eine Geschichte über den härtesten Kampf meines Lebens. Eine Geschichte über den Kampf mit mir selbst. 


Die erste Regel des Fight Club lautet... 


Ihr verliert kein Wort über den Fight Club.  Kölncampus war mein Fight Club. Und hier waren die Regeln noch strenger. Hier waren die Gegner noch härter. Und mein härtester Gegner war ich selbst. Ich und meine hohe, piepsige und sirenenartige Stimme. Was beim Aircheck zum Problem wurde, denn...


die erste Regel bei Kölncampus lautet... 


(am besten jetzt kurz die Regeln des Fight Club googeln) 

1. Regel: Ihr verliert kein Wort über die Stimme beim Aircheck. 
2. Regel: Ihr verliert KEIN Wort über die Stimme beim Aircheck!!!!11!1!1!11!
3. Regel: Wenn jemand Stop ruft, schlappmacht, euer Mikrofon ausmacht, ist der Kampf vorbei. 
4. Regel: Es kämpfen jeweils nur zwei (manchmal drei wenn es eine Doppelmoderation gibt). 
5. Regel: Kein Love-Sandwich beim Aircheck.
6. Regel: Keine Hemden, keine Schuhe. 
7. Regel: Der Aircheck dauert genau solange, wie er dauern muss. 
8. Regel: Wer neu ist im Sender, muss kämpfen.

Also kämpfte ich jeden Donnerstag. 

Ihr fragt euch jetzt vielleicht:
  • "Hä? Ich bin Merle doch schonmal begegnet. Ihre Stimme ist doch gar nicht so hoch?!"
  • "Was? Die coole Merle mit der coolen Stimme? Wieso denn piepsig?" 
  • "Welche Merle meinst du?" 
Tja, euch scheinen wohl meine Mensatipps und mein erstes Kollegengespräch entgangen zu sein. Naja, ich weiß, ich weiß... kein Wort über die Stimme verlieren bli, bla, blub.  Aaaaber, ich bin eine ehrwürdige Fighterin und daher habe ich nieeee ein Wort über die Stimme beim Aircheck verloren. All dies waren meine tiefsten und traurigsten Gedanken. 


Der Lichtblick 


Ich habe gelernt, dass meine Stimme wegen der Aufregung so hoch ist. Ich habe gelernt zu merken, wann sie zu hoch wird. Ich habe gelernt das zu regulieren. Ich habe gelernt ganz tief vor dem Sprechen "Och nöööööööö" zu sagen und das tiefe Ö zu halten. Und ich habe gelernt, dass ja niemand auch nur wagen würde dies zu kommentieren. Und um nun etwas sentimental zu werden: Bei Kölncampus akzeptieren dich eh alle wie du bist. Egal mit welcher Stimme, welchem Look, welcher Macke. So ein bisschen hoch bleibt die Stimme halt immer, that's me :-)


9. Regel: Ihr verliert keinen Gedanken über eure Stimme. 


Und jetzt? Bin ich traurig dass alles vorbei ist, vermisse das leckere Frührausch-Frühstück, die Aufregung vor jedem Beitrag, die mit der Zeit immer etwas weniger geworden ist und sehne mich nach meiner liebsten Donnerstags-Crew. I miss you... 

Jetzt geht's an die Spezialsendungen, aaaaalso...
 *in sehr hoher Stimme* Bis bald! 















Zurück zur Übersicht