Leitung: Bentje Staack

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Erfahrungsbericht I Sex, Drugs & Rock'n'Roll...

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…ohne mich, ist nämlich schon Donnerstag, das ist ein Tag vor Freitag, noch neun Stunden bis 18:00Uhr und ey, Sitzen ist für'n Arsch!

Levin Weis

Ich bin ein Friday-Kid (gut, eigentlich ein Sonntagskind, aber um der Geschichte Willen vergessen wir das mal), also ging's für mich jeden Freitagmorgen gemütlich um 7:00Uhr in den Sender, um die Woche mit dem geilsten Frührausch von allen ausklingen zu lassen (nehmt das Montag, Dienstag, „Lit-was-auch-immer-woch“ und Donnerstag). Alles natürlich absolut healthy, gemeinsames Frühstück vegan und so. Uns ging's immer ziemlich gut! Wenn überhaupt waren die anderen Assis mal liebevoll abgefuckt, wenn Frühaufsteher Levin (yeah das bin ich) sie mit seiner Liebe überschüttet hat…

Levin Weis

…haha, reingeguckt! Du musst Danke sagen. Sag Danke. Los, Danke sagen!

Es versteht sich von selbst, dass das alles nur Fassade war. So führt sich doch kein normaler Mensch auf. Niemand wusste von meinem Tag davor. Dem Deadline Tag. Der „bis 18:00Uhr muss das Rockstar-Leben eines Kölncampuslers warten“-Tag. Der Tag vor dem Frührausch, an dem bis spätestens 18:00Uhr der vorbereitete Beitrag an den CvD (Chef vom Dienst) geschickt werden muss -Tag.

Runde 2...

…ist DIE Runde. Für drei Wochen hieß es: „Levin und die Welt“. In der zweiten Ausbildungsrunde ist es nämlich Zeit zum Experimentieren. Nein, zum kreativ sein. Nein, es ist Zeit für Kunst! Zu 100% ambitioniert und zu 200% perfektionistisch bin ich diese Runde angegangen. Idee: Volkskrankheit Autotune. Eine wahre Geschichte, in der die Menschheit von einer bösartigen, stimmen-verzerrenden Krankheit heimgesucht wird (hörts euch an, auf www.koelncampus.com/team/levin-weis; #selfpromotion #followmeeverywhere #hastduschondankegesagt).


%

Es war also besagter „Bis 18:00 Uhr muss das Rockstar-Leben eines Kölncampuslers warten"-Tag. Andere hätten gesagt, der Beitrag steht zu 90%. Aber der 100% ambitionierte und 200% perfektionistische Typ (me) wusste genau, der Beitrag steht zu 10% (genug mit den Prozentzahlen). Also wurde das Sex, Drugs & Rock’n’Roll Leben vernachlässigt, sich vor den Computer gesetzt (jaa, Sitzen ist für'n Arsch, vor allem weil —>) und neun Stunden am Stück dieses, in meinem Kopf potenzielle Meisterwerk fertiggestellt. Kein Essen, kein Trinken. Das musste es Wert sein, hiermit konnte ich zeigen, dass ich ein würdiger Kölncampusler bin!

17:55Uhr: Beitrag fertig

17:57Uhr: Beitrag exportiert

17:59Uhr: E-Mail verfasst und auf "abschicken" geklickt

18:00Uhr: E-Mail ist zugestellt

18:01Uhr: Levin ist zu 100% erschöpft und bereit, früh ins Bett zu gehen, um am nächsten Morgen seine lieben Mit-Assis (AssistentInnen) mit seiner Liebe zu überschütten.


Love

Im Frührausch kommt der Beitrag gut an. Er wird sogar hochgeladen (#selfpromotionagain). Trotzdem denke ich schon an den nächsten „Deadline-Donnerstag“. War es der Aufwand wirklich wert?! Stehe ich das nochmal durch?! Doch dann kam die Wochenkonferenz am Mittwoch. Alle Frührauschler kommen zusammen und bequatschen die Themen der nächsten Woche. Nach den absolut produktiven und kultivierten eineinhalb Stunden wollte ich zügig nach Hause fahren, um früh schlafen zu gehen. Hatte ja einen anstrengenden Donnerstag vor mir. Da kamen plötzlich ein paar Kölncampusler zu mir. „Bist du der Autotune-Typ?“ „Hast du das Autotune-UdW gemacht?“ „Echt cooler Beitrag! Mega, wie viel Arbeit du da reingesteckt hast!“.


Lituation (ja ich bin noch jugendlich, hör auf zu ranten ich bin hotAF!)

Neben der offensichtlichen #selfpromotionzumdritten möchte ich mit diesem Blogpost eines hervorheben. Was du bei Kölncampus gibst, das kommt auch zurück. Steckst du Herzblut und Liebe in deine Arbeit, so kriegst du auch Liebe zurück. Jeder wird appreciated (ah und wenn du deinen Wortschatz mit Anglizismen anreichern willst, komm zu Kölncampus!).

Ich Weis

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