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Erfahrungsbericht | Gebäck where you came from

Verfasst von Patrick Müthing am

Patrick Müthing (Kölncampus)

Preludio

Vor meinem "Vorstellungsgespräch" war ich nervös. Wer bei Kölncampus anfängt und noch niemanden kennt, der weiß meistens nicht, was auf ihn zukommt. Nervös war ich natürlich umsonst. Das Gespräch verlief super locker und genauso unerwartet wie die Absage nach dem Vorstellungsgespräch kam, kam dann später die Zusage für die nächste Runde. Ich war also dabei. Vor mir standen jetzt 12 Wochen On-Air Ausbildung.

Exposition

Wer hier schon ein paar Berichte gelesen hat, dem wird aufgefallen sein, dass die Wochentage, denen man zugeordnet wird, einen ähnlichen Stellenwert haben, wie die Häuser Hogwarts. Ich wurde ein Donnerstag. Ein glücklicher Zufall, denn durch Alarm für Cobra 11 fühlte ich mich seit jeher dem Donnerstag zutiefst verbunden.

Peripetie

Wie ich später erfuhr, hatte der Donnerstag bisweilen ein großes Problem. Er war "nicht so gut". Die Ausbildungsleitung hatte sich Make Donnerstag Great Again auf die Fahne geschrieben und der Plan ging m.E. vollkommen auf.
Der Donnerstag hatte jetzt nicht nur ein eingespieltes Team vorzuweisen, sondern auch wöchentlich ein extravagantes Frühstück, was seinesgleichen sucht. Frisches Laugengebäck wurde zum Signaturedish und nicht selten schmolz der ein oder andere zu selbstgemachten Hummus dahin. Die Studierenden gaben wirklich alles.

Laudatio

Es stimmte aber nicht nur die Kulinarik, auch die Themenwahl knallte rein: Mikroplastik, Genderdebatte, Polizeiaufgabengesetz und ein Bürgermeister, der ein Krokodil geheiratet hat.
Stets up to date und zeitgemäß wurde es nicht langweilig. Warum? Weil wir das gemacht haben, was uns interessierte (meistens).

Vielleicht komme ich ja bald zum Donnerstag zurück, um ihn mal moderieren zu können.  Sollte es soweit sein, könnt ihr euch drauf verlassen: Ich bringe Laugengebäck mit.

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