Leitung: Bentje Staack

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Erfahrungsbericht | Der Litwoch und das liebe Mett

Verfasst von am

Radio - geht ins Kopf, bleibt im Ohr.
Und hat einen ziemlichen Schaden verursacht.
Eine stetig sich steigernde Lust auf mehr.
Mehr Zeit am Mikro, mehr im Sender machen, mehr Zeit reinstecken.

(C) Maximilian Esser

Alles fing an einem gewöhnlichen Mittwoch an. Ich suchte den Eingang zum "Studiradiosender". Ziemlich müde - und vor allem hungrig. In der Kölncampus-WG angekommen traf mich der erste Schock: Keine Brötchen. Da verspätet sich jemand. Aber der Sekt ist schon da. Sekt? Richtig, ich bin geradewegs in den #Litwoch geraten, und hey, was soll's.
Erste Mensatipps gerockt - an den Jingle werde ich mich wohl nie wirklich gewöhnen - und den gesamten Frührausch mitgeschnitten.

Fast Forward: Ein paar Wochen später...


Gesichter kamen und gingen in der Zeit, aber vor allem eines blieb in Erinnerung: Marcel. Er taufte den sagenumwobenen, alkoholdurchzogenen #Litwoch in den Mettwoch um. Selten verging ein Morgen ohne deftiges Rohfleisch, immer richtig gewürzt und einer eigens dafür organisierten Zwiebel. Marcel schloss seine Ausbildung ab und ging erstmal seines Weges (jetzt ist er zum Glück fest in der weiterführenden Ausbildung - dickes Yay!). So führte ich den Mettwoch im Geiste mit Mettwurst und Würstchen ein paar Wochen fort.
Ich möchte gar nicht erst mit all den tollen Menschen anfangen, die ich mittwochs kennen und zu schätzen gelernt habe. Sei es Off-Air-Ezra, Esther, Jojo, Felix, Spanien-Johannes, Chris, Joan, undundund.


Weiter voran: fast im jetzt


"Geh' in Spezialsendungen!", haben sie gesagt. "Das wird Spaß!", haben sie gesagt. Spaß? Den hatte ich wirklich. Der Plattensport hat mich ein paar mal gesehen und seit einigen Monaten hänge ich bei Behind bpm herum. Mit DJ's quatschen, über elektronische Musik reden - Glaubensfragen ergründen. Wav oder 320Kbit MP3? Da scheiden sich überall die Geister.
Die News flitzten im Frührausch rein und raus, die 2-3 Minuten Airtime waren ein super Gefühl. Ich war fast fertig, nur noch ein paar Kollegengespräche.

Oh Junge, ich darf "frei" reden!


So standen wir in meinen letzten Frühräuschen im Studio und unterhielten uns über Gott und die Welt, aktuelle Themen und natürlich immer mit Skript (um ehrlich zu sein habe ich alle meine KG-Themen schon wieder vergessen... Man muss ja Platz für Neues schaffen...). "Freies" Reden - aber ich habe es genossen.

DIE ZUKUNFT!


Jetzt hänge ich hier und werde Musikmoderator. Irgendwie ein geiles Gefühl, fest im Sender zu sein. Mal schauen was der weitere Weg bringt - den bisherigen habe ich genossen. Und vielleicht sehen oder hören wir uns bald im Sender - oder in deinem Radio.

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