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Erfahrungsbericht | Von Bären, Pesto und Erkenntnisfindung

Verfasst von Madeleine Sabel (maddi) am

Eigentlich frühstücke ich morgens nie und eigentlich bin ich immer zu spät. Und eigentlich ist 7 Uhr so gar nicht meine aktive Zeit.

4  engagierte (Halb-)PR-Mitglieder aka Garderobiers, die vorbildlich ihrer Arbeit nachgehen und dabei keinen Spaß haben.
Madeleine Sabel
4 engagierte (Halb-)PR-Mitglieder aka Garderobiers, die vorbildlich ihrer Arbeit nachgehen und dabei keinen Spaß haben.

Sagen wir, eigentlich bin ich um 7 Uhr morgens nicht mal aktiv. Und dann kam so der erste Frührausch.

Ich, nicht mal müde weil aufgeregt, komme Punkt 7 Uhr mit einer Tüte voller Brötchen in der Hand am Sender an. Da sitzt ein sympathisch aber müde aussehender junger Mann und liest Zeitung (da ich bereits nach dem zweiten Frührausch weiß, dass Alex immer pünktlich ist, denke ich zum jetzigen Zeitpunkt, dass es mindestens drei nach 7 gewesen sein muss. Aber das nur nebenbei). Weil ich sehe, dass er auch eine gefüllte Bäckerstüte dabei hat, schätze ich, er gehört auch zu den Radiopeeps. Aber Moment, ich sollte doch Brötchen holen? Wir klären das ganz schnell und mir fällt ein Stein vom Herzen, als er mir mitteilt, es seien Croissants. Erleichtert atme ich durch. Wäre auch unangenehm gewesen, schon am ersten Tag die Mitbringliste verpeilt zu haben. Unangenehm, aber eben doch auch nicht wunderlich.

Als dann aber noch zwei andere, ebenfalls symphatisch und nicht ganz so müde aussehende junge Männer mit gefüllten Tüten ankommen, werde ich doch stutzig. Die Schuldfrage wurde zum Glück nie geklärt, aber Fakt ist:
An meinem ersten Frührausch hatten wir ungefähr 40 Brötchen und 8 Croissants. Für 7 Personen. Das war glaube ich der Tag, an dem ich anfing, morgens um 7 Uhr Hunger zu kriegen.

Einen B ä r e n h u n g e r.


Aber das vielleicht auch nur, weil das teilweise noch verschlafene Frühstück, oder eben von mir verschlafene Frühstück vor der Sendung mir jedes Mal ein Fest war.

Irgendwie hatte aber so jeder Frührausch seine Highlights, wobei die Croissants wirklich immer am Start waren (danke Alex <3). Die mit Sekt mochte ich auch. Und die mit Pesto Rosso, das seitdem fester Bestandteil meines eigenen Kühlschranks ist (danke Justin für die Inspiration <3). Die Frühräusche mit den Umfragen mochte ich zwar nach dem 3. Mal noch immer nicht so sehr, aber dafür umso mehr den, als ich so verschlafen habe wie nie zuvor, und sich alle Sorgen um mich gemacht haben, anstatt verärgert zu sein. Die mit den Kollegengesprächen mochte ich besonders und natürlich die mit dem KC-Hund Juri.

Deswegen möchte ich an an dieser Stelle und eigentlich auch schon viel zu spät, einen Toast auf den lovely Montag und KC aussprechen!

In den 12 Wochen durfte ich so viele unterschiedliche, auf ganz eigene Weise inspirierende junge Menschen kennenlernen, die mir Köln teilweise auch jetzt noch versüßen.
Außerdem hat mir der Frührausch in Sachen Zeitmanagement merkliche Verbesserung erbracht, wofür ich sehr dankbar bin. Ich habe unglaublich viel gelernt und fand endlich die Erkenntnis, nach der ich so lange suchte:

RADIOMACHEN IST GEIL.
(die PR übrigens auch).


P.S.: So richtig habe ich’s ja nie zugegeben, aber bei meinem letzten Frührausch war ich (fast) so aufgeregt wie beim ersten.

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