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In Hearts Wake - Nomad

Verfasst von Christopher Schmidt am

"Nomad" ist ein erster Anspieltipp für das vierte Studioalbum der australischen Metalcore-Instanz In Hearts Wake, welches den Titel "Ark" trägt und Ende Mai auf Rise Records erschienen ist. Die Idee hinter dem Song ist jedoch weitaus weniger machohaft und prollig als die Vorurteile, die diesem Genre anhaften, vermuten lassen.

In Hearts Wake
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In Hearts Wake

Wer "Nomad" zum ersten Mal über seine Boxen schallen lässt, stellt schnell fest, dass der Track musikalisch die genreübliche Härte und eine brachiale Shout-Stimme, die wirklich durch Mark und Bein geht, liefert. Doch nicht nur im musikalischen Spektrum stechen In Hearts Wake zwischen den aktuellen Mitstreiter-Gruppen im Metal- und Hardcore-Bereich hervor.

Dass der Band soziales Engangement wichtig ist, zeigten In Hearts Wake schon nach dem Release ihres letzten Albums. Die vier Australier gründeten ein Projekt, was sich "We Are Waterborn: An In Hearts Wake Initiative" nannte. Im Rahmen von diesem räumten die Bandmember gemeinsam mit über 200 Fans verschmutze und zugemüllte Bereiche entlang der australischen Küste auf.

Auch im Rahmen des Videos zur neuen Single "Nomad" zeigen die Männer Politikbewusstsein. Dort spielt die Band nämlich ein Konzert vor einem ausschließlich weiblichen Publikum und Moshpit. Gemeint ist diese Idee vor allen Dingen als Kritk an der männlichen Dominanz in der Metal Szene. Auch Konzerte der härteren Gangart sollen Räume sein, in denen sich jeder und jede wohl fühlen, Spaß haben und er oder sie selbst sein kann. Gerade im Moshpit gerät diese Prämisse jedoch oft aus dem Blick. Ein Metalcore-Beitrag zur Gender-Equality also oder wie die Band selbst sagt: "Alway remember: IT´S NOT JUST BOY´S FUN!"

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