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[02.05.08.]

Eine Studie der Universität Halle zeigt, dass durch die Angst vor Alltagsrassismus Arbeitsplätze in Ostdeutschland gefährdet sind.
Laut einem Bericht der Wochenzeitung „Die Zeit“ zieht Fremdenfeindlichkeit einen Schaden für ganze Landstriche mit sich. Der zunehmende Konkurrenzdruck zwischen den Wirtschaftsstandorten würde dafür sorgen, dass Investoren vermehrt auf Faktoren wie das soziale Klima achten würden, sagte der Soziologe Markus Werle, der die Studie betreute.
Jeweils 300 Betriebe wurden in der Studie befragt. Mehr als 5 Prozent im Westen und mehr als 10 Prozent im Osten bejahten die Frage, ob Fremdenfeindlichkeit betriebliche Entscheidungen beeinflusst habe.