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Erstmals 3D Partikel sichtbar [05.05.11.]

Erstmals gelingt es Wissenschaftlern 3D Partikel beim Sinterverfahren sichtbar zu machen.

Wissenschaftler der TU-Dresden haben in Zusammenarbeit mit der TU-Berlin und dem Helmholtz-Zentrum für Materialien und Energie die hochauflösende Synchrotron Computer Tomographie angewandt.

Somit konnte die Eigenrotation der Partikel bildanalytisch in 3D erfasst werden.

Bei Temperaturen unterhalb des Schmelzpunktes entsteht aus einem Ausgangspulver ein Festkörper höherer Dichte.

Wie Dr. Michael Nöthe erklärte, sei dieser scheinbar einfache Prozess bis heute nur unzureichend verstanden. Nöthe ist Mitarbeiter an der Professur für Pulvermetallurgie, Sinter- und Verbundwerkstoffe.

Das entwickelte Verfahren ermöglicht es zu erforschen, wie sich die Partikel im Einzelnen verhalten.

Mit dem Sinterverfahren werden beispielsweise Getriebekomponenten in der Automobilindustrie oder auch Hartmetallwerkzeuge hergestellt.