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Zusammenhänge bei psychischen Erkrankungen zwischen Menschen und Tieren [22.04.11.]

Ein Psychiater der Uni Bonn vermutet Zusammenhänge bei psychischen Erkrankungen zwischen Menschen und Tieren. Demnach leiden auch Menschenaffen an Depressionen, die sich in Form von Angststörungen und sozialem Rückzug äußern, so der Psychater Martin Brüne. Dieser evolutionstheoretische Ansatz erfordert demnach eine zeitlich viel weitreichenderer Sichtweise auf den Krankheitsverlauf von Depressionen. Bei der Erforschung psychischer Erkrankungen seien demnach weitaus mehr Faktoren sozialen Lebens zu berücksichtigen als angenommen, so z.B. eine Unterscheidung bei der Behandlung von Männern und Frauen.