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Vor genau 80 Jahren, am 3. Dezember 1918, gründete sich in Berlin die Künstlervereinigung „Novembergruppe“. Der Name stammt übrigens von Novemberrevolution im gleichen Jahr.
Zu den Gründungsmitgliedern zählen Bruno Beye, Cesar Klein, Moritz Melzer, Max Pechstein und Wilhelm Schmid. Im Durchschnitt hatte die Gruppe 120 Mitglieder.
Die Novembergruppe bezeichnete sich selbst als radikal und revolutionär, ihre Arbeiten sollten die soziale Revolution in Deutschland unterstützen.
Ziel war eine Vereinigung vieler künstlerischer Aspekte wie Malerei, Bildhauerei, Baukunst bis zur Stadtplanung. Dies sollte die Verbindung von Kunst und Künstler zum Volk herstellen. Unter anderem versuchte die Gruppe Einfluss auf öffentlich kulturelle Aufgaben wie die Ausbildung in Kunstschulen und Akademien zu nehmen.
Die von der Gruppe verfolgte Vereinigung der Kunst und auch der Stile führte aber bald zu einer Vielzahl von Stilrichtungen. Außer den Mitgliedern selbst stellten auch solche Künstler aus, die der Gruppe nahe standen.
Die Novembergruppe war für ihre Vielfalt und die übergreifenden Disziplinen bekannt, neben der Malerei zählten dazu vor allem Architektur und Musik. Sie veranstaltete regelmäßige Künstlerfeste, Kostümfeste, sowie literarische und musikalische Veranstaltungsreihen. Die letzte Ausstellung fand 1926 statt.

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