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Unser Buchtipp: "Solaris" von Stanislaw Lem [17.04.08.]

Inhalt:

In einer fernen Zukunft hat die Menschheit auf einem entlegenen Planeten außerirdisches Leben entdeckt. Doch entspricht dieser Fund nicht den Erwartungen der Forscher. Es handelt sich nämlich einfach um einen riesigen Ozean, der den Planeten Solaris bedeckt. Nachdem alle Versuche der Kontaktaufnahme gescheitert sind, bleiben nur drei Wissenschaftler zurück. Sie forschen weiter. Und dabei geraten sie in wahnwitzige Situationen. Der Ozean beginnt nämlich in ihren Gedanken zu lesen und konfrontiert sie mit den tiefsten Ängsten ihres Unterbewussten.

Autor:

Stanislaw Lem ist einer der bedeutendsten Science Fiction Autoren überhaupt. Der studierte Mediziner stammt aus Polen. Deshalb sind seine Werke erst relativ spät in den Kreisen der westlichen Science-Fiction Anhänger bekannt geworden. Die Bücher mussten ja erst über den eisernen Vorhang. Stanislaw Lem hat sich immer dagegen gewehrt in die Schublade ‚Science-
Fiction Autor’ gesteckt zu werden. Er verstand sich selbst als Philosoph, der in seinen Werken die Grenzen des Denk- und Erfahrbaren austesten wollte.

Fazit:

Der Roman Solaris machte Stanislaw Lem in den 60ern weltweit berühmt. Die Mischung aus psychologischer Studie und satirischer Wissenschaftskritik macht dieses Buch so lesenswert. Bis heute hat die Geschichte nichts von ihrer Faszination verloren. Noch vor ein paar Jahren wurde Solaris von Steven Soderbergh verfilmt. Das Original ersetzt dieser Film aber bestimmt nicht.