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Unser Buchtipp: „Tales of ordinary madness“ – Charles Bukowski [06.03.08.]

Buchtipp „Tales of ordinary madness“ – Charles Bukowski


Inhalt:

Bukowskis „Tales ordinary madness“ ist eine Sammlung von Kurzgeschichten. Mit starken Autobiographischen Zügen erzählt Bukowski vom täglichen Wahnsinn in seiner Heimatstadt Los Angeles. Der Schreibstil ist offen, ungnädig, obszön und brutal. Die Themen kreisen
um Alkohol, Leben am Existenzminimum, den Versuch als Schriftsteller zu überleben und äußerst skurrile Erfahrungen im Leben seiner Protagonisten. In der Regel stammen die aus den Randzonen der klassischen bürgerlichen Gesellschaft. Gescheiterte Individuen, zerrissen und am Boden, die sich trotzdem irgendwie durchbeissen.


Autor:

Bukowski wurde von einem amerikanischen Rezensenten mal „ein professioneller Störenfried des Friedens“ genannt.
Er wurde 1920 im rheinischen Andernach hier in Deutschland geboren und zog zwei Jahre später nach Los Angeles.
Charles Bukowski studierte Journalimus in L.A. und versuchte sich schon früh als Schriftsteller – mit wenig Erfolg. Er lebte nomadisch, versuchte sich in zahllosen Jobs, landete im Gefängnis wegen Trunkenheit. 1943 wurde er gemustert und physisch und mental als nicht geeignet befunden. Nachdem Bukowski 11 Jahre als Briefsortierer gearbeitet hat, versuchte er mit 49 Jahren nur noch als Schriftsteller zu arbeiten. Das gelang dann auch halbwegs.


Fazit:

Bokowski liebt oder hasst man. Es gibt kein dazwischen. Viele Leser fühlen sich von der brutalen Obszönität abgestoßen, andere finden gerade diese ungefilterte ehrliche Art zu Schreiben faszinierend. Seine Geschichten sind teilweise so skurril, dass man sich das laute Lachen nicht verkneifen kann. „Tales of ordinary madness“ ist eine geeignete Sammlung von Kurzgeschichten um zu testen ob man Bukowski hasst oder liebt.