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Max Goldt:" Vom Zauber des seitlich dran Vorbeigehens" [21.02.08.]

Inhalt:
Vom Zauber des seitlich dran Vorbeigehens ist eine Sammlung von Prosa und Szenen der Jahre 2002-2004. Behandelt werden Geschehnisse des Alltags, die durchaus nicht alltäglich sein müssen. Zum Beispiel der Versuch einen durchzechten Abend mit dem besten Freund einen Tag später zu rekapitulieren. Oder eine Kanadareise des Autors von der als einziges einprägendes Ereignis ein Kuchen in Erinnerung bleibt. Doch auch Fragen die die Menschheit bewegen werden erörtert, zum Beispiel was aus dem ehemaligen Planeten Pluto wird, der auf den Status eines Klumpen zurückgestuft wird. Hilfestellung bekommt der Leser des Weiteren
Zum Thema „wie etabliere ich mein selbsterfundenes Sprichwort in der Gesellschaft“.


Autor:
Max Goldt ist nicht nur Schriftsteller, sondern auch Musiker. 1981 gründete er die Band
Foyer des Arts, die teilweise der Neuen Deutschen Welle zugeordnet wurde. Max Goldt textete und sang Lieder wie „Eine Königin mit Rädern unten dran“. Bekannt wurde er dann durch Beiträge im Satiremagazin „Titanic“. Dort veröffentlichte Goldt Zahlreiche Kolumnen. Kennzeichnend für seinen Schreibstil sind der ausgeprägte Wortwitz, sprachliche Eloquenz und die ins Absurde reichenden Abschweifungen in seinen Erzählungen.

Fazit:
Kurzweilige satirische Unterhaltung auf sehr hohem Niveau. Bei aller Absurdität haben Max Goldts Erzählungen noch genügend Halt in der Realität, um Denkanstöße zu verursachen. Das Buch ist im Rowohlt Taschenbuch Verlag erschienen.