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Unser Buchtipp: Baudolino von Umberto Eco [22.11.07.]

INHALT:
Eco ist in diesem Roman Baudolino ins Mittelalter zurückgekehrt:
ins 12. Jahrhundert.
Er erzählt die Geschichte des Bauernsohns Baudolino, der als Kind von Kaiser Friedrich Barbarossa aufgenommen wird.
Er begleitet Kaiser Friedrich fast sein Leben lang.
Baudolino ist ein Schelm, was er nicht bestreitet, auch dem Geschichtsschreiber nicht, der sich die Lebens-Lügen-Geschichte von Baudolino anhört.
Auf der Suche nach dem heiligen Gral und des Landes des heiligen Johannes verbringt Baudolino seine Zeit die Geschichtsschreibung ein wenig zu verändern und hier und da die genaueren Umstände zu erläutern. Wie zum Beispiel die Gebeine der heiligen 3 Könige in den Kölner Dom kamen.

AUTOR:
Nach „Der Name der Rose“ kennt diesen Italiener gewiss jeder: Umberto Eco.
Er ist Schriftsteller, Philosoph, Medienwissenschaftler und vielleicht der bekannteste zeitgenössische Semiotiker, Kenner um die Lehre von Zeichen.
An der Universität Bologna ist der 75jährige nachwievor tätig.

FAZIT:
Wem es ansonsten nicht besonders gefällt, Geschichtsbücher zu wälzen, bekommt mit Baudolino einen tollen Roman geliefert, der die mittelalterlichen Geschichten wunderbar erzählt.
An sich bin ich kein Fan von diesen Schelmenromanen, a la Don Quichote, aber Baudolino macht Spaß und schafft es die europäische Geschichte ein bisschen durcheinanderzuwirbeln. Für Eco-Fans ist Baudolino jedenfalls ein Muss.
Umberto Ecos Baudolino gibt es als Taschenbuch für 12,50.